Erziehungsberatung

Was sind denn die häufigsten Fehler in der Erziehung?

Es gibt sieben grundlegende Irrtümer bzw. Bewusstseinsfallen, in die wir tappen, über die kaum gesprochen wird.

  1. Der erste Irrtum beruht auf der Bezeichnung Erziehung. Wir ziehen die Kinder, anstatt diese zu führen.
  2. Die Positionierung, d.h. wir geben ihnen eine unwahre Position, indem wir sie wichtiger nehmen als unseren Partner, das kann verheerende Folgen haben.
  3. Wir glauben, einen Besitzanspruch zu haben.
  4. Wir verwechseln sie beschützen zu wollen, für sie zu kämpfen und Aufopferung mit Liebe.
  5. Wir verniedlichen ihre Namen oder geben ihnen Kosenamen.
  6. Wie man mit Eltern umgeht, lernen Kinder aus der Beziehung zu ihren Eltern.
  7. Wenn sich die Eltern trennen, brauchen sie sich nicht mehr zu lieben.

 

Was ist der Unterschied zwischen Erziehung und Führung?

Wie ich bereits sagte, hat jedes Wort eine Energie und bewirkt etwas. In jedes Wort kann man reinfühlen. Ein Wort ist nicht gleich ein Wort. Jedes Wort wird zu einem Ort, heißt wird erschaffen.

Wenn Sie in das Wort Erziehung hineinfühlen, ist da eine Energie von oben herab „er zieht“. Das ist keine Ebenbürtigkeit. Wenn Sie dagegen in das Wort Führung hineinfühlen, ist da eine gleichmäßige Energie auf einer Ebene.

Erziehung bewirkt, dass wir die Kinder ziehen. Die Frage ist, wo ziehen wir sie hin? Aus einer positiven Absicht heraus – nämlich weil wir sie beschützen wollen – ziehen wir sie in unsere Ängste, Sorgen und Befürchtungen.

Damit bewirken wir, dass sich die Kinder sehr schnell in einer lieblosen Welt wiederfinden. In einer Welt voller Ängste, Sorgen und Befürchtungen. Nicht, weil sie diese erfahren haben, sondern, weil sie diese suggeriert, „eingebläut“ bekommen und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn jede Angst, jede Sorge, jede Befürchtung wird zu einem Schmerz in ihrer Seele, zu einem blauen Fleck. Wie sollen sie in dieser Welt vertrauen und erfahren, wer sie sind? Welche Erfahrungen werden die Kinder machen? Natürlich die Erfahrung unserer Sorgen, Ängsten und Befürchtungen. Das beweist uns, dass wir Recht haben. Doch das ist ein fataler Irrtum. Der Glaube an die Ängste, Sorgen und Befürchtungen bewirkt, dass diese wieder und wieder erfahren werden.

Sie meinen, wenn unsere Kinder nichts von unseren Sorgen, Ängsten und Befürchtungen wissen würden, würden Sie diese auch nicht erfahren? Richtig, sie würden andere Erfahrungen machen, ihre eigenen. Wir könnten in einer komplett anderen Welt leben. Erziehung hemmt den gesellschaftlichen Fortschritt und führt zu zahlreichen Hamsterrädern.

Führung bedeutet, sie zu lehren, zu vertrauen, Ängste, Sorgen und Befürchtungen, die sie erfahren werden zu überwinden, anstatt sich in diesen zu begrenzen.

Wir können unsere Kinder nicht vor Erfahrungen schützen. Sie werden sich den Kopf anstoßen, sie werden hinfallen und ja, sie werden Enttäuschungen erleben, Verletzungen, Herzensbrüche, zerplatzte Träume.

Das ist auch nicht unsere Aufgabe. Denn all diese Erfahrungen haben ja auch einen Sinn. Wie wir lernen und wachsen die Kinder daran. Vor allem sollen sie lernen, durch den Glauben an sich, diese Begrenzungen zu überwinden, über sich hinauszuwachsen.

Führung ist, den Raum, in dem sie diese Erfahrungen erleben, zu einem sicheren Raum zu machen. Indem wir ihnen Geborgenheit, Vertrauen, Nähe, Liebe geben, indem wir sie
verstehen, sind wir für sie da, stehen wir hinter ihnen. Das ermöglicht uns, sie in ihr eigenes Leben zu führen, statt sie zu (er)ziehen – so zu führen, dass sie all diese Erfahrungen unversehrt durchleben können, anstatt ein Leben lang durch diese beschwert zu sein.

 

Wieso ist die Position so wichtig? Sind die Kinder nicht die wichtigsten Menschen in unserem Leben?

Auch das ist eine enorme Falle, in die ich auch selbst getappt bin. Die erste Position an unserer Seite, die Pole-Position sozusagen hat immer unser Partner/unsere Partnerin. Das heißt nicht, dass diese Person wichtiger ist als die Kinder. Überhaupt ist alles gleich wichtig. Die Partnerschaft ist genauso wichtig wie die Kinder. Die Kinder sind genauso wichtig wie die berufliche Tätigkeit. Die berufliche Tätigkeit ist genauso wichtig wie die Hobbys. Die Hobbys sind genauso wichtig wie die Eltern. Die Eltern sind genauso wichtig wie Freunde. Die Freunde sind genauso wichtig wie Geschwister … mal braucht das eine mehr Energie, mehr Aufmerksamkeit von uns und mal das andere, da wir nicht überall gleichzeitig sein können. Wenn wir das beherzigen, wird unser Geben ausgeglichen sein.

 

Was bedeutet es nun, dass der Partner die Pole-Position hat?

Das bedeutet, dass der Partner immer als erstes bekommt, noch vor den Kindern. Das, warum es hier geht – was jeder bekommt – ist LIEBE. Es ist wichtig, dass der Partner sich geliebt fühlt, weil die Kinder alle Zerwürfnisse zu spüren bekommen. Der Unmut wird an sie weitergegeben. Die Kinder agieren diesen aus.

Deshalb ist es oft so, dass es gar nicht an den Kindern liegt, wenn diese unruhig, laut, stressig oder nervig sind, sondern daran, dass sie die Unstimmigkeiten in der Beziehung ausagieren.

Wir entwickeln spannende Ideen darüber, auf welche Plätze wir die Kinder verweisen.

Ich möchte das an einem Modell erklären. Normalerweise ist es so, dass die Eltern nebeneinander stehen. Vor ihnen in der Mitte steht das erstgeborene Kind. Vor diesem steht das zweite, vor diesem das dritte usw.

Gerade beim ersten Kind geraten insbesondere Mütter in die Falle, dass ihr Kind nun der wichtigste Mensch in ihrem Leben ist. Sie stellen das Kind nicht vor sich, sondern zwischen sich und den Partner. Das heißt, der Partner wird seines Platzes verwiesen, den nun das Kind einnimmt. Dies bewirkt, dass der Partner sich getrennt fühlt von seiner Partnerin. Dies erzeugt unbewusst einen seelischen Schmerz. Die Dynamik von Schmerz ist Heilung. Der Partner wird also immer wieder versuchen, den für ihn bestimmten Platz einzunehmen. Wenn die Mutter den Irrtum nicht bemerkt und das Kind immer wieder an die Stelle des Partners rückt, entsteht ein Machtkampf, Konkurrenz.

Wenn in dieser Partnerschaft mehrere Kinder geboren werden und jedes Kind zwischen die Eltern gestellt wird, fühlt der Partner sich mehr und mehr aus der Beziehung herausgedrängt. Sinnbildlich hat er manchmal schon die Klinke in der Hand. Wenn er dann noch geht, ist er oft der „Böse“, der eine Frau mit mehreren Kindern im Stich lässt. Doch ist er energetisch „verhungert“. Er fühlt sich nicht geliebt und genährt.

Auch den Kindern tut das nicht gut. Sie nehmen einen unwahren Platz ein, den Platz des Partners bzw. der Partnerin. Oftmals entwickeln diese Kinder dann schon frühzeitig Eigenschaften eines Partners. Anstelle, dass sie Kind sind, übernehmen sie die Position eines Partners/einer Partnerin. Wenn sie dann selbst auf Partnersuche sind, ist dieser Platz bereits vergeben, durch die Mutter oder den Vater energetisch besetzt. Das sorgt für Rangeleien und Eifersüchtigkeiten zwischen den Eltern und der Person, die den Platz des Partners/der Partnerin einnehmen möchte. Oft passiert es dann auch, dass sich die Kinder jemanden suchen, der der Mutter oder dem Vater ähnelt.

Weitere Positionen, die möglich sind: Die Kinder stehen nebeneinander vor den Eltern mit der Blickrichtung zu den Eltern oder sie stehen hinter den Eltern.

Beide Positionen bewirken, dass die Kinder nicht ihr Leben leben werden, sondern ein Leben, welches durch die Erfahrungen der Eltern und vorherigen Generationen geprägt ist.

Sie bekommen Erfahrungen eingehämmert wie später das Wissen in der Schule. Sie lernen nicht ihre Welt kennen und wer sie selbst sind, sondern eine Welt, von der andere glauben, wie sie sei. Das wird ihnen als Wahrheit suggeriert. Sie fangen an, sich an diese Welt anzupassen, wie es ihre Eltern, Ahnen und Urahnen schon getan haben. So beginnt Manipulation. Denn anstatt dass sie erfahren, dass sie liebevolle und kraftvolle Wesen sind, wird ihnen gelehrt, dass sie in einer lieblosen Welt leben und wie sie in dieser überleben können. Doch in einer lieblosen Welt können wir nur überleben, wenn wir uns an diese Welt anpassen. Das heißt, erfahren sie die Welt als lieblos, werden sie selbst lieblos, als ungerecht, werden sie selbst ungerecht, als hartherzig, werden sie selbst hartherzig, als grausam, werden sie selbst grausam. Das ist das Gesetz der Anpassung. Wir werden wie das, woran wir uns anpassen.

 

Worin wird deutlich, dass wir Kinder wie unseren Besitz behandeln?

Wir befehligen sie. Wir haben Angst um sie. Natürlich tun wir auch das aus einer positiven Absicht heraus. Wir fordern sie auf, bestimmte Dinge nicht zu tun oder mit diesen aufzuhören oder auch bestimmte Dinge zu tun. Doch ist es unsere Angst, die wir nicht aushalten. Diese stülpen wir unseren Kindern über. Nicht selten fühlt sich das für die Kinder wie seelischer Missbrauch an, deshalb weigern sie sich auch sehr oft und es kommt zu Diskrepanzen. Dann schimpfen wir oder bestrafen sogar die Kinder mit verschiedenen Arten von Liebesentzug.

In einem Coaching bei mir war eine Frau. Ihr Sohn war 31 Jahre alt. Seit zwei Jahren schon lehnt er den Kontakt ab mit ihr. Sie aber will auf „Biegen und Brechen“, dass er sich wieder bei ihr meldet, weil sie sich Sorgen macht, leidet, sich als schlechte Mutter fühlt. Natürlich kann das jeder verstehen, doch genau hier wird deutlich, dass es keine Liebe ist, die hier fließt, sondern Besitzdenken. Hier geht es der Mutter nur um sich selbst, um ihren Schmerz, dass der Sohn gar nicht in der Lage ist, mit ihr Kontakt zu haben, interessiert sie nicht. Anstatt ihm zu Vertrauen und ihn mit ihrer LIEBE, ihrem Segen und ihrem Glauben an ihn energetisch zu unterstützen, macht sie sich und ihm Vorwürfe. Vorwürfe stehen zwischen uns und dem anderen und führen zu Trennung anstatt zu Nähe. Besitzdenken ist kein LIEBE und führt unweigerlich zu Trennung. Das ist auch in den Paarbeziehungen so.

 

Wieso ist es keine Liebe, wenn ich versuche, mein Kind zu beschützen, für es zu kämpfen?

All das bewirkt Trennung. Natürlich ist es wichtig, für das Kind einzustehen, es zu begleiten, für es da zu sein. Oft geht Schutz in eine Richtung des „Vertuschens“ oder dass man ihm etwas abnehmen will. Wenn es mal eine „Dummheit“ gemacht hat, ist es wichtig, es in den Konsequenzen zu begleiten, doch es ist nicht ratsam, etwas zu vertuschen, zu beschönigen oder seine Beziehungen spielen zu lassen, damit es nicht so schlimm wird für das Kind. Das sind Lug, Betrug und Intriganz. All das macht LIEBE nicht. LIEBE verführt uns nicht dazu.

Ein typisches Beispiel für Schutz ist, wenn die Kinder in die Schule gehen, zu kontrollieren, ob sie alles dabei haben, Hausaufgaben gemacht haben usw. Natürlich ist es wichtig, sie das zu lehren und in den ersten Wochen sie dazu anzuhalten. Doch nach den ersten Wochen haben sie es gelernt und es ist die Verantwortung der Kinder. Hier sind wir aufgefordert, den Kindern zu vertrauen. Sie immer wieder zu ermutigen. Kontrolle bewirkt Frust.

Wenn die Kinder etwas vergessen, sind sie aufgefordert, die Erfahrung der Konsequenz zu machen. Dafür sind sie niemals zu klein. Hier geht es nicht darum zu schimpfen, oder etwas zu beschönigen, sondern darum sie zu lieben, energetisch zu halten, zu segnen, damit sie diese Erfahrung unbeschadet durchleben können. Jede Erfahrung, vor der wir sie erfolgreich beschützt haben, kommt erneut auf sie zu. Das ist auch der Grund, wenn Kinder immer wieder in die gleichen „Fettnäpfchen“ tappen. Oft haben wir dann das Gefühl, es wird nicht schlau oder macht das sogar mit Absicht, nein, es ist die Erfahrung, die es machen soll. Je eher es diese macht, umso leichter ist es.

 

Was ist ein Beispiel für Aufopferung?

Ein typisches Beispiel für Aufopferung ist, wenn die Eltern wegen der Kinder zusammenbleiben. Es ist eine gut gemeinte Absicht, doch tut es den Kindern überhaupt nicht gut. Ich sage es immer wieder, für die Kinder ist es nicht wichtig, ob die Eltern zusammenleben. Für sie ist es wichtig, dass die Eltern sie (die Kinder) und einander lieben. Um einander zu lieben, müssen sie kein Liebespaar sein.

Wenn die Eltern wegen der Kinder zusammenbleiben, bringen sie ein Opfer, denn sie leben und erfahren nicht das ganze Potenzial ihres Erfolges und Glücklichseins. Das ist, was sie sich selbst und den Kindern vorenthalten. Die Schuldgefühle gehen auf die Kinder über, denn diese sind der Grund für das nicht gelebte Potenzial der Eltern. Die Dynamik von Aufopferung ist Schwäche. Der, der sich aufopfert, wird schwächer. Das, was zu dem anderen rüberfließt ist also nicht dessen Kraft, sondern dessen Schwäche. Das Ausmaß an Schwächung ist auf beiden Seiten gleich. So gut wir es also auch meinen und wie sehr wir uns auch arrangieren. Wir investieren nicht dahinein, dass die Kinder kraftvoll werden, sondern wir schwächen sie. Sie erreichen nicht die schulischen Leistungen, die sie erreichen könnten, sie sind anfällig für Erkrankungen oder sie sind nie zufrieden mit dem, was sie erreicht haben.

 

 

Es ist doch nicht ungewöhnlich, wenn wir die Namen unserer Kinder liebevoll verniedlichen oder ihnen Kosenamen geben. Wieso schadet es ihnen?

Natürlich ist es süß, wenn wir aus einer Elena eine Elli machen oder eine Leni, aus einem Max ein Mädchen, aus einer Lieselotte ein Liesl oder eine Lotti, aus einem Thomas einen Tommy.

Doch wie soll das Kind erfahren, wer es ist, wenn wir es nicht mit seinem Namen ansprechen. Jeder Name hat eine Schwingung. Diese wird vor allem auf der Seelenebene erfahren. Der Name Elena hat eine ganz andere Schwingung, Wirkung und Bedeutung als der Name Elli oder Leni. Max schwingt anders als Mäxchen. Verniedlichungen sind ein Investment in Kleinheit. Elena soll die Erfahrung einer Elena machen und nicht die einer Elli oder Leni. Max soll sich als Max erfahren, nicht als Mäxchen.

Genauso ist es auch, wenn wir unseren Kindern Spatz, Mäusel oder andere vermeintlich niedliche Tiernamen geben. Mit diesen Namen lernen sie nichts über sich selbst. Sie werden in die Irre geführt. Genauso ist es auch, wenn wir von unseren Kindern erzählen und sie der/die Kleine oder Große nennen. Der/die Kleine wird immer klein blieben und der/die Große immer mit ihrer Größe überfordert sein. Die korrekten Bezeichnungen sind hier der/die Ältere oder Jüngere oder der/die Erstgeborene, Zweitgeborene, Drittgeborene usw.

Selbstbewusstsein bedeutet, sich seines wahren Selbstes bewusst zu werden. Nicht selten kommen Teilnehmer zu mir, die sich mit Kosenamen ansprechen lassen. Es ist immer wieder erstaunlich, um wieviel kraftvoller sie werden, wenn sie erreichen, dass sie von allen mit ihrem korrekten Namen angesprochen werden.

 

Der 6. Irrtum ist, dass Kinder nicht aus der Beziehung mit ihren Eltern lernen, wie man mit Eltern umgeht. Was bedeutet das?

Aus der Beziehung mit ihren Eltern lernen Kinder, wie man mit Kindern umgeht. So werden sie später selbst mit anderen und ihren Kindern umgehen.

Wie man mit Eltern umgeht, lernen die Kinder aus der Beziehung ihrer Eltern zu deren Eltern. Mitunter kommen Eltern zu mir, die unzufrieden sind mit der Beziehung ihrer Kinder zu ihnen. Das hätten sie ihnen so nicht beigebracht. Wenn wir uns dann die elterliche Beziehung anschauen zeigt sich immer wieder, dass es ein Spiegel dieser Beziehung ist. Das sieht an der Oberfläche nicht immer gleich aus. Doch auf der Beziehungsebene wird die gleiche Botschaft ausgetauscht. Nehmen wir ein Beispiel. Eine Teilnehmerin klagte über ihren Sohn. Sie wohnen auf demselben Grundstück. Wenn immer es geht, ist sie auch für die Enkel da. Dennoch hat sie das Gefühl, das ihr Sohn sie ignoriert, nicht respektiert.

Als ich sie nach der Beziehung ihrer Eltern fragte, erzählte sie mir, dass sie zeitig bei ihren Eltern ausgezogen ist. Ihre Mutter meidet sie bis heute, weil sie sie nicht mag. An der Oberfläche sieht es anders aus, doch der Umgang ist der gleiche. Ihr Sohn geht mit ihr so um, wie sie mit ihrer Mutter.

Wenn wir liebevolle und erfolgreiche Beziehungen zu unseren Kindern aufbauen wollen ist es wichtig, dass wir ebensolche Beziehungen zu unseren Eltern führen.

 

Wieso ist es ihrer Meinung nach wichtig, dass sich die Eltern nach der Trennung immer noch lieben. Reicht ein freundschaftliches Verhältnis nicht aus?

Liebe ist nichts Besonderes. LIEBE ist unser Wesen. Wir können nur wählen zwischen LIEBE und der Abwesenheit von LIEBE. Entweder ich LIEBE jemanden oder ich empfinde in einer Beziehung die LIEBE als abwesend. Dort, wo die LIEBE abwesend erscheint, ist Angst.

Freundschaft ist eine Ausdrucksform von LIEBE. Wenn ich mit jemanden befreundet bin, liebe ich ihn. Ein freundschaftliches Verhältnis ist also ausreichend.

Viele Partnerschaften enden mit Tränen und damit, dass man einander nicht verzeihen kann. Man spricht nicht mehr miteinander oder nur noch das Nötigste. Unter diesem Zustand leiden die Kinder sehr.

Die Kinder sind Teil beider, von Vater und Mutter. Jeden Streit, Hass, Zorn, Groll bekommen sie zu spüren. In dem Ausmaß, in welchem die Mutter den Vater nicht mag, fühlen sich auch die Kinder von ihr abgewiesen. In dem Ausmaß, indem der Vater die Mutter nicht mag, fühlen sich die Kinder von ihm abgewiesen, weil sie Teil beider sind.

Es ist wichtig, dass sich die Kinder von der Mutter geliebt fühlen und vom Vater. Doch jeglicher Unmut zwischen beiden verhindert das.

Die wichtigste Beziehung für die Kinder ist die Beziehung der Eltern. Diese Beziehung dient dazu, dass sich gewollt fühlen können. In diese Beziehung könnten sie sich energetisch hineinfallen lassen, wenn sie sich enttäuscht, verletzt, unmutig fühlen. Diese Beziehung ist wie ein heiliger Brunnen für sie, der sie heilt, nährt und erfrischt. Meine Kinder zu lieben bedeutet, den Vater/die Mutter zu lieben.

 

Was empfehlen Sie nun den Eltern?

Mutig zu sein! Kinder zu führen ist ein Abenteuer, welches uns vor allem dazu dient, uns selbst zu erfahren. Finde heraus, wer Du bist und welche Irrtümer und Bewusstseinsfallen es für Dich zu überwinden gilt. Die Irrtümer zu überwinden, über die ich heute gesprochen habe, ist nicht schwierig.

Um liebevolle und erfolgreiche Beziehungen zu führen habe ich 7 Erfolgsprinzipien entwickelt. In meinem Onlinekurs, dem Tagestipp premium hast Du die Möglichkeit, diese Erfolgsprinzipien Schritt für Schritt kennen und umsetzen zu lernen.

Alternativ kannst Du auch mein Buch bestellen „So miteinander erfolgreich sein“. In diesem beschreibe ich die 50 häufigsten Irrtümer und Bewusstseinsfallen in unseren Beziehungen.

Auch telefonisch stehe ich Dir gern für ein erstes kostenfreies Telefongespräch zur Verfügung. Rufe mich an Tel. 01721331253 und wir sprechen darüber, was ich ganz konkret für Dich tun kann.

Silvia Stiessel Dresden, März 2020 Expertin für erfolgreiche Beziehungen

 

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