Ängste überwinden

Ist es denn überhaupt möglich, Ängste zu überwinden oder sogar angstfrei zu leben?

JA! Auf jeden Fall. Ängste zu überwinden gehört zu unserem Leben. Dazu sind wir aufgefordert, wenn wir erfolgreich und glücklich leben wollen.

Für seelische Ängste gibt es eine einfache Formel: Ängste sind Irrtümer und lassen sich auf 3 Ängste reduzieren, bei jedem dieser 3 Ängste kann man dorthin schauen, wo diese begonnen haben und dort lassen sich diese lösen. Dies ist für jeden ein ganz individueller Prozess.

Das hört sich einfach an.

Doch damit das möglich wird, ist es wichtig, dass wir die Dynamik von Angst verstehen.
Das, was es tatsächlich zu überwinden gilt, ist das, wovor wir Angst haben. Denn das ist es, wovor uns die Angst beschützen soll.

Angst entsteht also aus einer scheinbar positiven Absicht heraus. Diese wird zu einem Schutz- oder Abwehrmechanismus. Diese Mechanismen sind Begrenzungen. Ängste sperren uns ein. Diese bieten uns keinen Schutz, sondern nehmen uns gefangen. Die Dynamik von Begrenzungen ist, dass diese durchbrochen werden wollen, da wir, da unser Geist nach Freiheit strebt. Das ist ein universelles Gesetz.

Es ist nicht so, dass wir Erfahrungen machen, damit diese unsere Ängste bestätigen. Vielmehr ist es so, dass unsere Ängste (Sorgen und Befürchtungen), die in uns sind, wie ein Magnet wirken. Die Diese ziehen Situationen in unser Leben, die uns immer wieder mit unseren Ängsten konfrontieren. So sehr wir uns auch dieser Dynamik zu entziehen versuchen, so sehr wir uns auch zurück ziehen, isolieren, wir können dem nicht entkommen, da die Angst in uns ist. Erst, wenn wir diese dort geheilt haben, sind wir frei und werden andere Erfahrungen machen.

Sie sagen, es gibt nur 3 Ängste, dabei gibt es doch so viele Ängste: Höhenangst, Flugangst, Versagensangst, Verlustangst, Angst vor Einsamkeit, Phobien, Hypochondrie, Angst vor dem Tod, Angst vor Ablehnung, nicht anerkannt zu sein, vor Misserfolg, vor Blamage, Scham und Peinlichkeit, um nur einige zu nennen.

Ja, es gibt sehr viele Bewusstseinsirrtümer in unserer Wahrnehmung. Ja, all diese Ängste scheinen real zu sein und begegnen uns. Und doch können wir all diese Ängste auf 3 nennen wir diese Grundängste zurückführen.

Das sind die Angst vor Erfolg, vor Nähe und vor dem nächsten Schritt.

Nehmen wir z. B. die Höhen- oder Flugangst. Hier haben wir Angst hoch hinaus zuwachsen. Wir haben Angst vor Erfolg. Oder nehmen wir die Verlustangst. Wir haben Angst unseren Partner zu verlieren. Hier haben wir Angst vor Nähe, denn selbst Nähe einzubringen, würde das verhindern. Oder nehmen wir die Hypochondrie, die Angst vor Krankheit oder auch die Angst vor dem Tod. Beides steht für die Angst vor Veränderung. Hier zeigt sich die Angst vor dem nächsten Schritt. Manchmal sagen wir auch: Lieber würde ich sterben, als das zu tun.

Die Angst vor dem nächsten Schritt kann ich verstehen doch Erfolg und Nähe? Ist es nicht das, was wir uns am Meisten wünschen?

JA! Und doch haben zahlreiche Herzensbrüche und Enttäuschungen dazu geführt, dass wir uns zurück halten. Wir geben nicht mehr alles, was wir an Liebe haben, sondern sind vorsichtig geworden. Wir halten unsere Liebe, unser Vertrauen zurück. Wir prüfen, stellen Bedingungen und Regeln auf. Diese wiederum hindern uns daran Nähe einzubringen und erfolgreich zu sein. Wir kämpfen darum, dass die Bedingungen und Regeln, die uns vor nochmaligen Enttäuschungen und Herzensbrüchen schützen sollen, eingehalten werden, anstatt uns für Nähe und Erfolg zu engagieren.

Ist es nicht so, dass uns Angst auch zu Höchstleistungen motiviert? Wie ist es mit der Angst vor einem Grizzlybären. Wenn mir dieser begegnet, ist es dann nicht die Angst, die mir zur Flucht verhilft und mich überleben lässt?

Auch das ist ein enormer Irrtum. Angst lässt uns erstarren, macht uns bewegungslos, handlungsunfähig Ein vernunftbegabtes Wesen reagiert nicht mit Angst, sondern mit Lösungen. Die Liebe zum Leben, der Gedanke, uns in Sicherheit zu bringen ist es, der uns zu Höchstleistungen motiviert. So ist es auch bei den Flüchtlingen. Auch die Begeisterung für unsere Ziele, unsere Visionen lässt uns zu Höchstleistungen auflaufen, wenn wir wirklich bereit sind, diese zu verwirklichen.

Wie können wir Angst überwinden?

Indem wir fühlen, was diese Angst aus uns macht und was oder wie wir stattdessen sein wollen. Wir erinnern uns an unsere Werte, Wünsche, Ziele, nehmen uns selbst wichtiger, als Rollen, Regeln, Pflichten.

Um Angst überwinden zu können, braucht es die Veränderung der inneren Einstellung zu dem , wovor ich Angst habe.

Woran erkenne ich, dass ich in Angst gefangen bin?

Wenn wir zulange in unseren Ängsten gefangen sind entsteht folgende Situation: Wir haben die
„Nase voll“… von dem Druck, von der Anstrengung, vom Rückzug, vom Kleingemacht werden. Wir wollen Raus…raus in die Freiheit. Der Leidensdruck ist enorm hoch. D. h., dass, was wir für die Angst bezahlen ist anstrengender, kostet uns mehr Energie, und wiegt den Vorteil, also den scheinbaren Schutz den wir haben nicht auf. Es entsteht ein enormer Frust, den andere zu spüren bekommen, Überforderung macht sich breit.

Dann beginnt eine Phase, in der wir uns Zeit für uns selber nehmen wollen. Wir „müssen“ mal raus. Urlaub, Wellness, Sport, neue Freizeitgestaltungen sollen dann helfen. Das ist auch alles nicht verkehrt, doch es ist nicht zielführend, wenn wir nach diesen „Pausen“ weiter machen wie bisher.

Immer wieder macht sich eine enorme Unzufriedenheit breit, die Abstände nach den Pausen werden kürzer. Sie spüren eine enorme Sehnsucht nach einer Veränderung, eine Sehnsucht, Sie selbst zu sein. Sie sehnen sich nach Ihrem Leben. Das Gefühl, dass es da noch etwas anderes geben muss als Rollen, Regeln und Pflichten, ist sehr stark in Ihnen.

Oft wird versucht, durch eine Veränderung im Außen diese Sehnsucht zu stillen. Wir streben nach einem Neuanfang. Was dann häufig passiert, sind radikale Brüche. Partnerschaften werden beendet oder der Partner oder Job wird gewechselt, weil man es dort einfach nicht mehr aushält. Manchmal ziehen wir sogar um, in eine andere Stadt oder sogar in ein anderes Land. Wir brechen Verbindungen mit Macht ab. Dabei sind wir nicht immer rücksichtsvoll.

Vieles ist nun neu, fühlt sich an wie ein Abenteuer, dieses „neue“ lenkt uns zunächst ab, lässt und beschäftigt sein. Wenn wir nicht nach innen schauen und unseren Schmerz dort fühlen und die Einstellung verändern, wird all das auch nur wieder bewirken, dass Schmerz und Unzufriedenheit wieder betäubt werden. Die Angst bleibt in uns und strebt weiter nach Überwindung. Über kurz oder lang werden wir uns in gleichen oder ähnlichen Situationen wieder finden.

Woher kommen diese Ängste?

Aus unseren Erfahrungen, vor allem aus unseren schmerzhaften Erfahrungen. Ein Teil von diesen Erfahrungen, sind unsere eigenen. Doch einige davon, haben wir übernommen, von unseren Eltern, Großeltern oder auch durch gesellschaftliche Prägungen oder Vorgaben, wie wir zu sein haben, was sich gehört und nicht gehört.

Wie Ängste entstehen möchte ich kurz an einem vereinfachten Model erklären.

Wie kann ich Ängste vermeiden?

Durch Vertrauen, Vertrauen in mich selbst, Vertrauen in das Leben, Vertrauen in die göttliche/universelle Kraft der LIEBE.

Wir haben Angst, dass sich unsere schmerzhaften Erfahrungen wiederholen. Deshalb wählen wir oft das Vertrauen ab und beginnen zu kontrollieren. Wir fangen an zu kontrollieren, dass wir sicher sind. Das ist sehr verhängnisvoll. Kontrolle ist ein Schutzmechanismus. Doch wir können nur kontrollieren, was da ist, nicht, was nicht da ist.

Nehmen wir an, ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich hintergangen wurde. Davor will ich mich schützen. Ich will kontrollieren, dass mir das nicht noch einmal passiert. Wie ich bereits sagte, kann ich nur das kontrollieren, was da ist. Ich unterstelle also generell, dass es möglich ist, dass ich wieder hintergangen werde. Ich scanne mein Umfeld auf Symptome ab, die ich während meiner ursprünglichen Erfahrung wahrgenommen habe und die mein Gedächtnis abgespeichert hat. Das funktioniert wie ein Alarmsignal: Achtung Gefahr!

Das ist eine große Falle. Meine Wahrnehmung ist also auf Gefahr ausgerichtet. Anstatt ich vertrauensvoll in eine Beziehung hineingehe, prüfe ich erstmal, warte ab… Ich bin nicht ich selbst, sondern halte mich zurück. Dieses abchecken ist mein Investment in die Angst. Wenn ich nun ein entsprechendes Signal wahrnehme, werde ich noch vorsichtiger, warte noch weiter ab, kontrolliere noch intensiver. Ich warte ab, ob ich hintergangen werde. Und ich werde erfolgreich sein, heisst ich werde recht bekommen und erneut die Erfahrung des hintergangen werdens machen.

Mein Verstand wird mir sagen: Siehste, recht gehabt, nur gut, dass du kontrolliert hast.

Doch die Kontrolle bzw. der Schutzmechanismus ist es, der das bewirkt hat. Ich habe mich nicht voll und ganz in die Beziehung hineingegeben, sondern mich zurück gehalten. Ich war nicht ich selbst. Ich habe von Beginn an, etwas negatives unterstellt und nach Beweisen dafür gesucht. Dadurch hat sich der andere hintergangen gefühlt.

Kontrolle und auch alle anderen Schutzmechanismen sind kein liebevoller Umgang, weder mit uns selbst noch mit anderen. Diese bewirken, dass sich unsere schmerzhaften Erfahrungen wiederholen. So wird uns suggeriert, dass wir mit diesen und den daraus resultierenden Urteilen recht haben. Dies wiederum bewirkt, dass wir uns weiterhin unserer Schutzmechanismen bedienen. Das ist das Hamsterad des „Recht haben wollens“.

Und wie kommen wir aus diesem heraus?

Ich habe in 7 Erfolgsprinzipien zusammengefasst, was es uns ermöglicht, erfolgreiche und glückliche Beziehungen zu führen und unsere Ängste und Begrenzungen zu überwinden:

1. Das Prinzip der Wahrheit anstatt sich vom Verstand beherrschen zu lassen
2. Das Prinzip der Akzeptanz anstatt im Widerstand zu sein
3. Das Prinzip der Verantwortlichkeit, anstatt in Schuld zu investieren
4. Das Prinzip der Freiheit, anstatt mit Urteilen Recht haben zu wollen
5. Das Prinzip des Vertrauens, anstatt zu kontrollieren
6. Das Prinzip wahrer Führungskraft, anstatt zu kämpfen
7. Das Prinzip der Selbstliebe, anstatt sich zurückzuhalten

Wahrheit, Akzeptanz, Verantwortlichkeit, Freiheit, Vertrauen, wahre Führungskraft und Selbstliebe stehen für all das, womit wir uns für LIEBE, Erfolg und
glücklichsein engagieren.

Uns vom Verstand beherrschen zu lassen, Widerstand, Schuld, mit Urteilen unrecht zu haben, Kontrolle, kämpfen, Zurückhaltung stehen für all das,
was es zu überwinden gilt.

Wie kann ich diese Erfolgsprinzipien kennen lernen?

Mit meinem Angebot, dem Tagestipp für mehr Erfolg und Lebensfreude habe ich ein online-Trainingsprogramm entwickelt, in welchem ich täglich Hinweise zu diesen Prinzipien gebe. In der Plus-Version beschreibe ich innerhalb eines Jahres ausführlich diese Erfolgsprinzipien und kläre über zahlreiche Irrtümer und Bewusstseinsfallen auf.

Die 50 häufigsten Irrtümer und Bewusstseinsfallen habe ich in meinem Buch „So miteinander erfolgreich sein“ beschrieben.

In der Premium-Version des Tagestipps biete ich regelmäßige Online-Gruppen-Webinare an. Hier lernen die Teilnehmer in Prozessarbeit, wie sie die Erfolgsprinzipien in ihrem Alltag umsetzen können.

Schaffen wir es auch allein, unsere Ängste zu überwinden? Was empfehlen Sie?

Wir haben so sehr gelernt, anstatt zu fühlen beschäftigt zu sein, dass wir viele Irrtümern und Bewusstseinsfallen nicht bemerken. Diese verursachen zahlreiche Hamsterräder, aus denen es schwierig ist, auszusteigen. Es ist eine enorme Herausforderung, sich nicht immer wieder zu verirren und in altbekannte und bewährte Muster zu verfallen.

Deshalb empfehle ich, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, so wie ich diese anbiete. Ob in Gruppenseminaren oder Einzelcoachings, die Arbeit mit mir ist sehr effektiv und zeiteinsparend. Das liegt an der Methode des Joinings. Joining ermöglicht es mir, mich mit Ihnen auf tiefen vor allem unter- und unbewussten Gefühlsebenen zu verbinden. So kommen wir sehr zügig und zielsicher an die ursprüngliche Erfahrung bzw Angst, die es zu überwinden gilt.

 

 

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